Institut für Werkstoffsystemtechnik Thurgau an der Hochschule Konstanz (WITg)

Konstanzerstrasse 19
8274 Tägerwilen

www.witg.ch

Unser Anspruch

Das WITg ist Partner bei der Durchführung von anwendungsorientierten Forschungsprojekten, bei Schadensanalysen und bei Beratungen in werkstoffkundlichen Fragen.

Insbesondere klein- und mittelständische Unternehmen aus allenIndustriesparten finden bei Fragestellungen bezüglich Produkt- und Verfahrensentwicklung bzw. -anwendung Unterstützung.

Unter dem Begriff Werkstoffsystemtechnik sind alle Fragen,die sich mit Werkstoffen beschäftigen, zusammengefasst – insbesondere auch die Interaktion zwischen Werkstoffen und dem umgebenden Medium. Für die Begleitung und Lösung von Fragestellungen in der industriellen Praxis ist es aus heutiger Sicht erforderlich, Fertigungsprozesse und Verfahren als System zu begreifen und zu analysieren. Diese Systembetrachtung wird im WITg durch eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit praktiziert. Ein hohes Mass an Flexibilität des Institutes und seiner Aktivitäten ermöglicht eine erfolgreiche Durchführung von innovativen Projekten.

Unsere Eckdaten

  • Gründungsjahr 2002 
  • Träger: Thurgauische Stiftung für Wissenschaft und Forschung und Hochschule Konstanz
  • Hauptsitz Tägerwilen, Zugang zum Wissenschaftsnetzwerk der HTWG Konstanz
  • Kompetenzzentrum der regionalen Industrie (D/CH) in Werkstofffragen
  • Bindeglied zwischen Industrie (Anwendung) und Hochschule (Wissenschaft & Forschung)

Kompetenzen und Schwerpunkte

Jeder Werkstoff reagiert auf Umwelteinflüsse, unterliegt Alterungsprozessen und verändert damit seine Eigenschaften. Manchmal scheint er sogar ein richtiges Eigenleben zu führen und verhält sich bei falscher Behandlung völlig unberechenbar. In der Praxis reicht die Bandbreite dieser Veränderungen von der kleinen Roststelle bis zum Materialbruch, vom Schönheitsfehler bis zum Totalausfall eines kompletten Systems. Dies bereits im Vorfeld zu vermeiden, ist ein Ziel der angewandten Materialforschung. Herauszufinden, woran es im Schadensfall gelegen hat ein anderes. Das Institut für Werkstoffsystemtechnik (WITg) macht beides.

Mit der Thurgauischen Stiftung für Wissenschaft und Forschung und der Hochschule Konstanz als Träger, einer professionellen Laborausstattung und einem wissenschaftlichen Netzwerk im Background, kann das WITg als kleine flexible Einheit individuell, schnell und damit kostengünstig agieren. Denn der Faktor Zeit ist in der Produkt- und Produktionsplanung von entscheidender Bedeutung. Dasselbe gilt für die Schadensanalyse, die als detektivische Komponente zu den stärksten Kompetenzen des Instituts gehört.

Unsere Vision und Kompetenz

Der Tätigkeitsschwerpunkt des WITg ist die anwendungsorientierte Forschung. Neben der reinen Materialprüfung und-analyse, stehen die Ingenieurleistung und die langfristigangelegte, anwendungsorientierte Forschung in Form von Forschungsprojekten im Zentrum. Die Kernkompetenzen des WITg liegen in folgenden Bereichen:

- Stahl (Schwerpunkt Niro)
- Wärmebehandlung
- Oberflächentechnik
- Funktionswerkstoffe (FGL)
- Korrosion
- Tribologie
- Schweißtechnik
- Ölbeständigkeitsprüfung für Kunststoffe und Elastomere
- Aluminium: Giesserei + Fügetechnik

2 Professoren
8 Forscher / Doktoranden / Postdocs
1 Techniker

Nano-Kompetenz

Querschnittsgebiete

Werkstoffe