Wie sich KMU im Social-Media-Dschungel zurechtfinden

24.09.2020

Social Media: Mit Strategie zum Erfolg

Definieren Sie Ihre Grundstrategie indem Sie sich folgende W-Fragen stellen:

  • Zielsetzung: Was will ich mit Social Media erreichen?
  • Zielpublikum: Wen will ich mit meinen Inhalten ansprechen?
  • Wo und wie: Auf welchen Plattformen über welche Inhalte möchte ich kommunizieren?
  • Inhalt: Wie läuft der Content-Produktionsprozess ab?

Weiterführender Link: https://www.crowdmedia.de/4-saeulen-einer-social-media-strategie/

Mit der SMART-Methode erstellen Sie ein konkretes Konzept:

  • Spezifisch (Specific)
    • Beispiel: Um die Präsenz in Social Media zu stärken, wollen wir auf LinkedIn mehr Follower durch hochwertigen und einzigartigen Content ansprechen.
  • Messbar (Measurable)
    • Beispiel: Die Follower-Anzahl soll sich bis zum dritten Quartal um 20% erhöhen.
  • Erreichbar (Achievable)
    • Ist das Ziel für die Belegschaft machbar bzw. umsetzbar?
    • Wir posten zweimal täglichen auf Instagram
  • Realistisch (Relevant, Realistic, Resourced)
    • Hängt eng mit der Erreichbarkeit zusammen.
      • Das gesteckte Ziel muss möglich und realisierbar sein.
  • Zeitgebunden (Time-bound)
    • Definieren Sie eine konkrete Terminierung bzw. einen Zeitraum.

Als Hilfestellung kann das folgende PDF der gemeinnützigen Organisation Plu|ra|log
im Online-Marketing dienen: https://pluralog.de/vorlage-social-media-strategie/

Die wichtigsten Grundwerkzeuge

Hashtags und Markierungen

Die wichtigsten Werkzeuge im Social-Media-Bereich sind Hashtags (#) und (Profil-)Markierungen. Diese Kommunikationswerkzeuge werden auf sämtlichen Plattformen wie Instagram, Twitter, Facebook, LinkedIn, Xing, TikTok etc. verwendet.

Klickt man auf einem Hashtag, so gelangt man auf eine Übersichtsseite. Diese beinhaltet sämtliche Beiträge, die ebenfalls mit dem betreffenden Hashtag versehen wurden. Reichweite und Sichtbarkeit steigen, weil auch andere Nutzer auf die Hashtags und die Übersichtsseiten zugreifen können.
Tipp: Erstellen Sie eine Standardliste mit jenen Hashtags, die für Ihr Unternehmen, Ihre Zielgruppe und Ihre Branche relevant sind.

Mit Markierungen können Sie Profile von Unternehmen oder Personen in Ihren Beiträgen direkt verlinken. Dies erreichen Sie, indem Sie das @-Zeichen voranstellen, zum Beispiel @Musterfirma. Voraussetzung: Das Unternehmen oder die Person müssen im jeweiligen Social-Media-Netzwerk ein Profil haben. Sinnvoll ist das Markieren vor allem bei gemeinsamen Projekten oder Veranstaltungen.

LinkedIn

Business to Business (B2B)

Sie benötigen bei LinkedIn keinen kostenpflichtigen Account, um eine Unternehmensseite zu erstellen. So gehen Sie vor:

LinkedIn unterscheidet zwischen vier kostenpflichtigen Mitgliedschaften, Career, Business, Sales und Hiring:

Business to Customer (B2C)

YouTube


So erstellen Sie einen Youtube-Kanal:
https://support.google.com/youtube/?hl=de#topic=9257107


Tippsammlung für Youtube:
https://www.youtube.com/c/teamyoutube/playlists?view=50&sort=dd&shelf_id=45

Facebook


Eine Unternehmensseite bei Facebook erstellen:
https://de-de.facebook.com/business/pages/set-up


Step by Step, Checkliste für die Unternehmensseite:
https://de-de.facebook.com/business/help/1968057156746246?id=939256796236247

Instagram


Leitfaden für Unternehmen:
https://business.instagram.com/getting-started?locale=de_DE

Twitter


Einen Twitter-Account erstellen:
https://help.twitter.com/de/create-twitter-account


Leitfaden für Unternehmen:
https://business.twitter.com/de/basics/create-a-twitter-business-profile.html


Glossar von wichtigen Funktionen und Anwendungen bei Twitter:
https://help.twitter.com/de/glossary

(K)ein Geheimtipp: Wie wäre es mit Google My Business?

Unabhängig davon, ob ein Unternehmen auf Social Media aktiv ist oder nicht, sollte der Auftritt bei Google nicht vernachlässigt werden. Empfehlenswert ist das Tool «Goolge My Business». Dieses ermöglicht es, einen Brancheneintrag einfach und schnell zu verwalten. Der Eintrag beinhaltet wichtige Informationen wie etwa die Adresse, Öffnungszeiten und Kontaktmöglichkeiten für potenzielle Neukunden.

Google My Business bietet noch mehr: Wollen Sie zum Beispiel neue Produkte vorstellen oder auf einen Firmenevent hinweisen, dann können Sie entsprechende Beiträge erstellen.

Speziell für Kleinstfirmen interessant: Mit einem integrierten Baukastensystem lässt sich eine einfache Website erstellen.

Die umfangreiche Dokumentation für «Google My Business»:
https://support.google.com/business#topic=4539639